Tricopter Rahmen Reloaded – Vulcan UAV

Aktualisiert am: 23. August 2019
Ungefähre Lesezeit: 2 min

Die Entscheidung fiel auf den VULCAN MultiFrame SkyHook Y6 900mm mit Standard Landefüssen. Mir gefällt das schlichte robuste Design. Es ist leicht erweiterbar und es gibt viele zusätzliche Komponenten und Ersatzteile. Der Preis ist allerdings sehr sportlich. Ich denke aber das wir damit eine gute Plattform haben die sich leicht mit mehr oder auch weniger sinnvollen Komponenten erweitern lässt. Ausserdem bietet dieses modulare System als eine der wenigen auch die Möglichkeit ein Y6 Layout zu bauen. Der Rahmen kommt bisher auf ein Gewicht von 1184g das sich wie folgt zusammensetzt:

Ausleger und Zentralplatte, Motorhalter

Wir haben uns für einen Durchmesser von 900mm entschieden. Es gibt mit Sicherheit leichtere Zentralplatten aber für den Anfang geben wir uns mit dem zufrieden was das Komplettsyestem bietet.

  • Motorhalter: 22g x 6 = 131g
  • Ausleger: 70g * 3 = 210g
  • Zentralplatte: 2 x 113g = 226g

Das macht 567 Gramm für die Basis. Dazu kommen noch diverse Anbauteile…

Geniale Alternative: FCP HL, und Klappfix ein sehr genialer faltbarer X8.

Schienensystem

Das Schienensystem finde ich wichtig damit wir die Last (Gimbal) auch außerhalb des Zentrums anbringen können. Gleichzeitig können wir das Gewicht der Akkus zum Ausgleich nach hinten schieben. Als Nachteilig empfinde ich bei dieser Konstruktion das die Akkus mit an der Schiene und damit an der Dämpfung hängen.

Dämpfung

Die Dämpferplatte benötigen wir auf jeden Fall um die Kamera vom Rest des Rumpfes zu entkoppeln damit die Vibrationen gedämpft werden. Sicher gibt es dafür preiswertere und elegantere Lösungen, aber damit fangen wir erstmal an:

Akkuhalter

Das Gewicht der Akkus möchte ich gerne verteilen können. Dazu haben wir uns erstmal für eine seitliche Montage entschieden, da wir sie dann an der Schiene entlangschieben können. Eine andere Alternative wäre die Akkus zentral unter dem Copter – und damit im Schwerpunkt zu montieren was sich mit Sicherheit positiv auf das Flugverhalten auswirkt.

Einziehbares Landegestell (optional)

Ein einziehbares Landegestell ist ein „nice to have“ für uns. Vorteil ist das die Landebeine damit aus dem Bild sind – was aber nur wichtig ist bei zentral montierter Kamera. Nachteil ist auf jeden Fall das (recht heftige) Gewicht. Beispiele:

  • Abmessungen
  • Gewicht: ca. 875g
  • Kosten
  • Bezugsquelle

CHECK: Ob solche Einziehfahrwerke überhaupt an unserem Y6 montiert werden können ist fraglich da die unteren Antriebe im Weg sein könnten. Das es dennoch geht zeigt dieser schöne gewichtige X8-Copter. Da ist auf jeden Fall eine clevere Konstruktion gefordert. Vorerst geben wir uns mit den mit dem gelieferten Stützen zufrieden. Ein Einziehfahrwerk ist auf jeden Fall megacool. 😀

Stomverteilerplatte (optional)

Ob wir die Stomverteilerplatte brauchen weiss ich noch nicht. Zum einen können wir auch einen Kabelbaum zusammen löten, zum anderen hängt es davon ab wie wir die Elektrik verschalten. Wenn zum Beispiel jeder Motor einen eigenen Akku bekommt ist eine solche Platte nicht notwendig.

  • Abmessungen:
  • Gewicht: 50g
  • Kosten:
  • Bezugsquelle: Vulcan Power 400A Power Distribution Board.

Auch gut finde ich das Gryphon Power Distribution Board(GPD-1000HXP) da es Steckverbinder hat. Steckverbinder sind zwar „böse“, aber halt auch praktisch für die Wartung. Wie will man sonst mal schnell nen Steller austauschen, oder ein Messgerät zwischen Schalten? Jedes mal löten ist gerade am Anfang auch nicht wirklich eine praktikable Lösung. Bleibt das Problem das solche Steckverbindungen eine Schwachstelle im System bilden. Schlechte Lötstellen sind allerdings auch nicht gerade dienlich. CHECK: Selber einen Stromverteiler löten ist auch kein Hexenwerk. Was allerdings für einen Tricopter mit drei Motoren oder einen Quadcopter mit seinen 4 Antrieben noch eine prima Lösung ist, artet für sechs, acht oder noch mehr Motoren schnell zu einer Lötorgie mit unübersichtlichem Kabelsalat aus.

Abdeckhaube für Zentralplatte

Schaut einfach besser aus und schützt die Bordelektronik und ggfs. auch lichtempfindliche Sesorik. Kann – wenn sie entsprechend ausgekleidet ist als Abschirmung der Elektronik vor Störstrahlung dienen. Beispiele:

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